Monday, 25 August 2014

Lang vergangen

Neues Gedicht: "Lang vergangen", Kunstbuch mit Druck von Galya Popova in limitierter Auflage. Preis auf Anfrage.(C)

Wednesday, 28 May 2014


 Nun kann mein neuer Gedichtband "Flügelkunde"
vorbestellt werden auf der Seite des Horlemann-Verlages.
Weitere Informationen befinden sich unter folgender Adresse:


http://www.horlemann.info/buecher/vorschau/buchtitel/fluegelkunde-209.html




Monday, 28 April 2014

Ohne Titel




Für einen Augenblick sei
die Stille der Mittelpunkt
als reinigten sich die Worte
der fremden Bedeutungen
die sie anhaften
weil sie aufgebrochen werden sollten
für andere Zwecke
die sie sinnlos machten

Nun bringt sie die Stille zurück



(Auf fixpoetry.com erschienen)

(c) Marco Grosse

Thursday, 9 January 2014

Schweigende Unsicherheiten



Schweigende Unsicherheiten

Um den Tisch stehen
schweigende Unsicherheiten
und verlassen sich auf
die richtige Ziehzeit
Dann die Bitterkeit
das Ich löst sich auf



(c) Marco Grosse

Ölbild von Galya Popova (c)


 

Tuesday, 10 December 2013

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Der erste Schnee der fällt ergibt keinen Sinn.
Er übernimmt sich in dem Wunsch, den hastigen Tag zu weiten.
Wenn unser Treiben den stummen Fortgang eines anderen Verständnisses der Dinge ignoriert,
hält er inne, streut Flüchtigkeiten,

damit man ihn verklärt. 



(c) Marco Grosse
und Galya Popova (Ölbild)

Sunday, 17 November 2013

Poeti



Poeti

Non è vero che i poeti volano
rantolano
grazie alle frasi infuse alla carta
per pagare il debito del loro dono
con un interminabile salasso di parole




(C) Marco Grosse

Thursday, 7 November 2013

Vier Varianten über den Kakibaum



Vier Varianten über den Kakibaum

I
Ein einsamer Kakibaum leuchtet mit seinen orangenen Früchten
Die Stille trägt die Dichte des Raumes
Blattlos hegt der Baum die Absicht die Stille zu verführen
und begreift nicht dass die Stille ihn schon abtastet

II
Ein einsamer Kakibaum leuchtet mit seinen orangenen Früchten
Die Stille trägt die Dichte des Raumes
Er weiß von der Leere und schmückt sich für sein eigenes Wohlergehen
nur seine Blätter liegen ihm zu Füßen
Dem Baum genügt dies
denn er hat dem Raum etwas abgewonnen.

III
Ein einsamer Baum leuchtet mit seinen orangenen Früchten
Die Stille trägt die Dichte des Raumes
und wartet
Dann fällt eine Frucht dumpf auf den Grund
Die Stille ertappt sich selbst beim Lauschen


IV
Ein einsamer Baum leuchtet mit seinen orangenen Früchten
Die Stille trägt die Dichte des Raumes und
zieht sich selbst herab um dem Baum zu huldigen
Selbst der Vogel schweigt
gibt sich in die Hand eines Engels
blickt verlegen in andere Richtungen weil
mit jeder gesammelten Frucht der bestimmte Augenblick
zwischen Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft zusammenrückt





(C) Text Marco Grosse, Bild Galya Popova